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Man mag es kaum glauben, so einen Plan zu erstellen ist viel komplizierter als gedacht! Wir dachten schon öfters, dass der Plan demnächst fertig werden wird. Doch weit gefehlt: Hier muss noch ein Gleis im unterirdischen Bereich verschoben werden; dort muss noch einmal die Steigung angepasst werden. Wo soll denn eigentlich die Straße zwischen Bahnhof und Siedlung hin? Es gibt also viel zu bedenken, bevor die Stichsäge zum Einsatz kommen kann. Die Gleise im sichtbaren Bereich liegen dabei schon die ganze Planungszeit an der gleichen Stelle.
Heute nun ein update der Siedlung. Wieder ein Abend im Club, an dem wir den Plan weiter vervollständigt haben. Und parallel zum Plan entsteht das Lastenheft, in dem die Designentscheidungen festgehalten werden: z. B. Abstand der Trasse zum Anlagenrand, lichte Höhe für Durchfahrten durch die Spanten. Alle diese Informationen müssen festgeschrieben sein.
Hier ein Bild der Siedlung rechts oberhalb von unserem Bahnhof; nun mit Straßenverlauf und Bahnübergang. Auch das Hotel hat mittlerweile einen Straßenanschluss erhalten.

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In den vergangenen Wochen wurden die letzten fehlenden Rahmen gebaut. Zunächst mussten die Rahmen aber geplant werden. Mittels einer Excel-Tabelle wurde der weitere Holzbedarf ermittelt; zuerst die Außenmaße der Rahmen, dann die Anzahl der Innenbretter. Hier wird so geplant, dass der Abstand des Rasters zwischen 35 und 45 cm liegt. Nachdem die Liste der Bretter vorlag ging es wieder zum Schreiner; von ihm wurden die Bretter zugeschnitten. Für die Kreuzverbinder mussten bei den Innenbrettern wieder 60 mm ausgeklinkt werden. Und bei so vielen Rahmen gibt es einige Kreuzverbindungen! In zwei Arbeitsgruppen wurden an drei Abenden die Verbindungen gesägt und parallel dazu die Rahmen montiert. Die Füße haben wir uns gleich auf Länge geschnitten liefern lassen. Der gut sortierte Holzhandel hat Längen von 3,6 m aus denen sich 86 cm Stücke fast ohne Rest schneiden lassen. Die Füße wurden unten mit Stellschrauben und oben mit Befestigungslöchern versehen.
Vergangenen Freitag wurden die letzten Rahmen aufgestellt. Vorher musste noch der Platz im Anlagenraum frei gemacht werden. Dank einiger helfender Hände war hierfür nicht viel Zeit nötig.
Dann ging es ans "Füße montieren". Jeder Fuß wird mit zwei Schlossschrauben 8 mm x 100 mm am Rahmen festgeschraubt. Die Rahmen werden mit Schrauben 4 mm x 35 mm miteinander verschraubt. Da kommt schon einiges an Material zusammen bis alle Rahmen aufgestellt sind!

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Wenn alle Teile vorbereitet sind geht die Montage der Einzelteile recht schnell. An die Rahmen wurden die Füße angebohrt und verschraubt. So wurde Rahmen 5, 6, 7 und 8 bearbeitet. Alles in allem haben wir jetzt einen Grundrahmen von ca. 11 m in der Länge und 2 m in der Breite.
In die Füße wurden zuvor wieder die M10er Schlossschrauben als Einstellfüße gedreht. Die Schlossschraube steht dabei auf dem Kopf und kann mit einem Maulschlüssel gedreht werden. So kann man jeden Fuß um ein bis zwei cm in der Höhe verstellen. Es wird sich bei den weiteren Baumaßnahmen noch zeigen, ob einige der Füße diagonal verstrebt werden müssen. Das lässt sich recht einfach mit einer gehobelten Leiste realisieren.

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Nachdem nun die Beleuchtung in unserem Anlagenraum fertig gestellt ist, konnten die ersten Rahmen auf die Füße gestellt werden. Die vorhandene Beleuchtung war für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Raums ausgelegt. In unserem Fall sollte die Beleuchtung über der Anlage und im Gang vor der Anlage für ausreichend Licht sorgen. Wie in unseren alten Räumen auch, wollen wir das Anlagenlicht indirekt von vorne oben montieren. Zum Gang hin wird die Beleuchtung durch einen Sichtschutz versperrt. So entsteht eine hoffentlich blendfreie Beleuchtung wie auf einer Bühne. Zunächst haben wir erst einmal das Arbeitslicht für den Anlagenbau angebracht.
Doch zu den Rahmen: An die bereits montierten Rahmen wurden die vorbereiteten Füße angeschraubt. Die Füße werden ca. 20 cm nach innen zurück versetzt an die dafür vorgesehenen Rahmenbretter angeschraubt. Die Befestigung erfolgt hierbei mit Schlossschauben M8 x 80, die um 90° versetzt angebracht werden. In die Füße sind unten Schlagmuttern M10 versenkt. Hier kann man wieder mit Schlossschrauben (M10 x 70) Unebenheiten am Boden ausgleichen. Nach erfolgter Montage der Rahmen mit Füßen muss die gesamte Anlage noch exakt ausgerichtet werden.
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Bevor wir unseren Grundrahmen aufbauen, muss noch die Elektroinstallation im Anlagenraum fertig gestellt werden. Da wir abends nicht Bohren können, haben wir uns hierzu zu einem Samstagseinsatz getroffen. Es wurden für Rohrschellen und Leuchten Löcher in die Decke gebohrt. Rohrschellen montiert, Rohre auf länge geschnitten und Leuchten montiert. Die Verkabelung steht noch an. Da die Verkabelung keinen Krach macht, kann man diese Arbeit auch abends durchführen, ohne die Mieter im Haus zu stören.
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Bereits im Februar 2017 wurde eine zweite Tranche an Rahmen konstruiert. Wie bei den ersten Rahmen auch, wurde das Holz bei einer Schreinerei zugeschnitten. Lediglich die Aussparungen für die Kreuzverbinder wurden durch uns gesägt. Bei einem Raster von 35-45 cm kommen dabei einige Sägeschnitte zusammen. Je mehr Rahmen wir bauen, desto besser klappen die einzelnen Arbeitsschritte. Die Montage der Rahmen erfolgt ausschließlich durch Schrauben.
Bei der Legeprobe kann man so langsam die Dimension erkennen, die unsere Anlage einmal annehmen wird. Diese Seite von unserem U ist fast 11 m lang. Im Hintergrund sind schon die ersten Rahmen der Querverbindung zu erkennen.
Der Grundrahmen soll auf einer Höhe von 90 cm stehen. Damit alles sicher steht, haben wir aus KVH Füße hergestellt. Die Füße werden mit Schlossschrauben oben an den Grundrahmen geschraubt. Unten setzen wir Schlagmuttern ein, in die Schlossschrauben eingeschraubt werden. Durch die Schlossschrauben können Höhenunterschiede ausgeglichen werden.
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Für die Kreuzverbindungen mussten in alle innenliegenden Rahmenbretter noch Einschnitte eingebracht werden. Bei einer Grundrahmenhöhe von 120 mm mussten 60 mm ausgeklinkt werden. Die Maße haben wir vorher per Tabellenkalkulation ausgerechnet.
Nachdem alle Innenbretter ausgesägt waren, konnte der erste Rahmen montiert werden. Zunächst wurde eine Stellprobe durchgeführt. Die Rahmenbretter passen gut zusammen. Durch die Kreuzverbindungen entsteht so ein stabiler und rechtwinkliger Rahmen.
Die Montage erfolgt auf dem Boden. Zunächst wurde ein "Standardrahmen" in der Größe 205 cm * 127 cm montiert; danach ein zweiter Standardrahmen. Zum Schluß folgte ein "Spezialrahmen" für die Anlagenstirnseite, mit 205 cm * 104 cm.
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Nach längerer Pause steht nun der Plan für die neue Anlage im Groben. Aus einer Idee wurde eine Skizze, aus der Skizze wurde ein Plan. Dies ist schon der zweite Plan, den wir entwickelt haben. Den ersten Plan haben wir nach längerer Zeit wieder verworfen, da wir uns die Anlage so einfach nicht vorstellen konnten. Jetzt können wir uns die neue Anlage langsam vorstellen. Ich bin einmal gespannt, wie es aussieht, wenn es fertig gebaut ist. Gerne würde ich dann das Bild mit dem vergleichen, was wir jetzt nur mit geschlossenen Augen sehen.
Dieser Plan wurde in den letzten Wochen weiter verfeinert. Der Abstand der Gleise zum Anlagenrand wurde festgelegt. Die maximale Gleislänge für die verdeckten Bereiche wurden fixiert; die Höhen der einzelnen Ebenen wurden bestimmt. Hierbei ist darauf zu achten, dass es sowohl bahntechnisch als auch landschaftlich mit Kompromissen passt. Bei der 2D-Ansicht fällt es manchmal ganz schön schwer zu erkennen, auf welcher Höhe die einzelnen Ebenen sich kreuzen. Neben der eigentlichen Gleisbreite, gilt es auch noch den seitlichen Überhang zu berücksichtigen; daher ist nun im Gleisplan auch die Breite der Trasse mit berücksichtigt.
Neben den Arbeiten am Gleisplan wurde auch an der Planung der ersten Rahmen gearbeitet. Hier gilt es die Hinweise aus dem Brima-Seminar „Rahmenbau“ zu berücksichtigen. Wir verstehen das als Planungshilfe, die wir an unsere Bedürfnisse anzupassen haben. Auch hier hangelt man sich von einem groben Plan über eine Maßskizze zu einer Stückliste. Dabei müssen die Rohmaße der Dreischichtplatten ebenso berücksichtigt werden, wie die zu erstellende Topologie in unserem neuen Anlagenraum.
Die Bretter für den Grundrahmen haben wir uns beim Schreiner zuschneiden lassen. Hier war Profiwerkzeug am Werk. Die Ausschnitte für die Kreuzverbinder müssen wir nun selbst sägen. Die ersten Bretter wurden bereits vorbereitet. Wenn alle Bretter für einen Rahmen gesägt sind, beginnen wir mit der Montage des ersten Rahmens. Zunächst wollen wir ein paar Standardrahmen bauen, die durch Sondermaße am Anfang und am Ende ergänzt werden.

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Im letzten Beitrag hatten wir lediglich den Raumplan mit einer virtuellen Anlage gezeichnet. In der Zwischenzeit ist aus einer Iddeenskizze ein massstäblicher Plan geworden. Noch sind nicht alle Gleise im Plan enthalten. Das betrifft sowohl den einen Schattenbahnhof als auch noch weiter Überholgleise in den Pufferbahnhöfen.