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Die Arbeiten an und im Bahnhof Mühlbach gehen weiter. Das Gleisvorfeld im Nordkopf erhält gerade seine Weichenverbindungen. Nach einer Stellprobe müssen nun Drähte angelötet und die Weichen auf der Bettung befestigt werden. Die Drähte werden am Arbeitsplatz angelötet; wo es geht werden sie von unten an den Schienenfuß gelötet. Manchmal ist dort keine Möglichkeit; dann werden die Drähte von außen an die Schiene gelötet. Bei uns wird jede Weiche einzeln mit Fahrspannug versorgt - auch wenn wir am Anfang auf eine separate Ausleuchtung verzichten werden. Jede Weiche wird elektrisch getrennt eingebaut und die Anschlussleitungen werden unter dem Trassenbrett aufgelegt. So haben wir später alle Änderungsmöglichkeiten. Vor der endgültigen Befestigung der Weichen müssen die Löcher für die Drähte und den Antrieb der Stellschwelle gebohrt werden.

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Bisher bauten wir primär Spanten und Trassen. Schaut man von vorne durch die Holzkonstruktion, kann man sich die Höhe der Landschaft schwer vorstellen. Davon abgesehen, benötigt man für eine spätere Landschaftsgestaltung ohnehin einen "mechanischen" Anlagenabschluss. Aus den zu Hauf vorliegenden Verschnittbrettern wird nun nach und nach der Anlagenabchluss gebaut. Durch die Konstruktion mit den Spanten sind die Ecken der Anlage nicht bis nach oben gezogen. Die Spanten tragen ja lediglich die Trassen - und in den Ecken liegt nie eine Trasse. So werden zwischen den Spanten ggf. Bretter eingesetzt. Die Landschaftskontur ist frei mit der Stichsäge gestaltet. Die einzelnen Bretter sind an Leisten 15 x 15 mm fest geschraubt. Diese Leisten wurden vorher an die Spanten geschraubt. So entsteht eine feste aber wieder lösbare Verbindung.

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Seit unserer letzten Ausstellung am 01.12.2019 kümmerten wir uns um unterschiedlichste Themen. Denn nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung!
Unser provisorisch aus ein paar Paletten gebautes Stellpult wurde mit einer Spanplatte belegt. Damit man einen besseren "Anlagen-Überblick" erhält wurde zuvor eine zweite Lage Paletten hinzugefügt. Das Stellpult ist damit noch nicht fertig gebaut, aber zumindest die Standfläche ist von der Größe und Höhe her so, dass wir hier erste Erfahrungen sammeln können.

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Auch wenn wir letztes Jahr schon digital im Schattenbahnhof gefahren sind, so ändern wir nun nochmal alles. Aber was genau?
Wie bereits vor kurzem in einem anderen Beitrag beschrieben, stellt unser Schattenbahnhof die eine Kehrschleife unserer Anage dar. Damit es in der Kehrschleife zu keinem Kurzschluß kommt, muß die Gleisspannung immer so gepolt sein, wie das einfahrende oder ausfahrende Gleis. Da unser Kehrschleifengleis kürzer ist als unser längster Zug, kann kein handelsübliches Kehrschleifenmodul eingesetzt werden. Eine Lösung wären 8 Kehrschleifenmodule, also eins je Abstellgleis im Schattenbahnhof, gewesen. Wir haben uns als Alternative für ein Schaltmodul und eine Relaiskarte entschieden. In die Software werden für jede Fahrstraße entsprechende Befehle "Relais einschalten" oder "Relais ausschalten" eingefügt.

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Ein provisorischer Arbeitsplatz an der Anlage wurde in der Zweischenzeit eingerichtet:
Weiterlesen: Provisorischer Arbeitsplatz zum Fahren der Anlage
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Die Arbeiten am letzten Modul im "Bauabschnitt 2" gingen zügig weiter; die Trassenbretter sind zugeschnitten und eingepasst. Die beiden Weichenverbindungen wurden aus dem Plan mittels Pauspapier übertragen und dann mit der Stichsäge ausgesägt. Es ist immer wieder erstaunlich für uns, wie exakt die Teile zusammenpassen. Jetzt merkt man, dass die Zeit, die wir uns für die Planung nahmen, gut investiert war. Ohne die Halbkreise mittig zu teilen war es nicht möglich, die Trassen in die Spanten zu legen. Die geteilten Trassenbretter wurden dann unterseitig mittels 12 cm x 12 cm großen Brettchen miteinander verbunden. Nach dem ausrichten der Trassenbretter wurden diese mit Schrauben fixiert. Nur noch die Trasse der Paradestrecke fehlt - dann ist der "Bauabschnitt 2" holzmäßig fertig.

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Die Holzarbeiten im "Bauabschnitt 2", die Quermodule zwischen den beiden langen Anlagenschenkeln, nähern sich langsam dem Ende. Vergangenen Freitag schnitten wir weitere Trassenbretter zu und passten diese in die vorhandenen Spanten ein. Es fehlen noch zwei Trassen für die Pufferbahnhöfe (Zwischenbahnhöfe im Berg) und die Paradestrecke. Der "Bauabschnitt 2" ist notwendig, damit wir vom Schattenbahnhof Fenstertal in den Personenbahnhof Mühlbach einfahren können. Ohne diesen Abschnitt können wir keinen (auch noch so kleinen) Fahrbetrieb aufnehmen. Wie man auf den folgenden Bildern sieht, sind wir immer noch beim Holzbau: sprich Spanten aussägen und Trassen zuschneiden. Die Trassen werden mit quadratischen Leisten (15mm x 15mm) mit den Spanten verbunden. Durch den Einsatz der Leisten kann man die Trassen besser befestigen als wenn man die Schrauben stirnseitig in die Mehrschichtplatten schraubt. Durch die größere Auflagefläche kann man die Trassen zudem noch 2-3 mm ausrichten, bevor sie mit Schrauben endgültig befestigt werden.
Die Trassenbretter werden mit transparenter Holzfarbe gestrichen, um die Oberfläche abzusperren. Die Schallisolation (bestehend aus Zellkautschuk) ist selbsklebend und klebt dadurch deutlich besser als auf dem unbehandelten Holz. Bei dem Zellkautschuk haben wir auch "Lehrgeld" bezahlt: Anfangs verlegten wir die einzelnen Streifen immer von Modulgrenze zu Modulgrenze. An den Schnittstellen löste sich der Zellkautschuk nach kurzer Zeit und wölbte sich nach oben. Diese Stellen mussten immer wieder nachgearbeitet / nachgeklebt werden. Jetzt versuchen wir so lange Streifen am Stück zu verlegen wie es geht. Weniger Stöße im Material bedeuten somit auch weniger Nacharbeiten am Schallschutz. Man lernt mit jedem neuen Gewerk etwas dazu!
Weiterlesen: Bauabschnitt 2 - der Holzbau nähert sich dem Ende
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Der Holzbau wird uns wohl noch einige Zeit beschäftigen! Nachdem nun der rechte Schenkel unserer U-förmigen Anlage mit Spanten und Trassen bebaut ist, geht es jetzt an der Schmalseite weiter. Zunächst mussten "Abfallstücke" abgeräumt werden, die sich während der Bauphase angesammelt hatten. Neben einer Holzbestellung für die Platten (auf diese wird der Gleisplan übertragen) haben wir eine weitere Holzbestellung für 300 mm Spanten in Auftrag gegeben. Der Spantenbau gestaltet sich so recht einfach, da ein Großteil der sichtbaren Strecke auf der Höhe von 300 mm verläuft.